{"id":711,"date":"2020-12-17T17:29:52","date_gmt":"2020-12-17T17:29:52","guid":{"rendered":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=711"},"modified":"2020-12-17T17:29:52","modified_gmt":"2020-12-17T17:29:52","slug":"6-std-team-rennen-in-kirchlengern","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=711","title":{"rendered":"6 Std Team Rennen in Kirchlengern"},"content":{"rendered":"<p>Am Samstag, den 17.10.20, traten die Kart-Hornets mit zwei Dreierteams zu einem besonderen Event an.<\/p>\n<p>F\u00fcr manche der Teilnehmer ihre erste Veranstaltung dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung: die 6 Stunden von Kirchlengern, die ein 30 min\u00fctiges Qualifying und ein 360 min\u00fctiges Rennen umfassten.<\/p>\n<p>Anstatt die Teams gleich stark aufzustellen und im Zweifel auch miteinander zu k\u00e4mpfen, entschied man sich bei der Teamaufstellung f\u00fcr die sinnvollere Variante und stellte ein klares B-Team bestehend aus Udo, Alex und heute Ausnahme-Kart-Hornet Jannik, in der Hoffnung, die Mittelfeldteams \u00e4rgern zu k\u00f6nnen sowie ein klares A-Team bestehend aus Stefan K., Peter und Norman, die in Richtung Podium schielen wollten. F\u00fcr Spannung und Abwechslung war in jedem Fall gesorgt: Die Fahrer fanden am Wettkampftag eine nasse Strecke vor, die sich auf Grund des trockenen Wetters im Laufe des Tages stetig ver\u00e4ndern sollte, ebenso wie die Sichtverh\u00e4ltnisse, die w\u00e4hrend der Veranstaltung von Tageslicht auf Flutlichtbedingungen umschlugen.<\/p>\n<p>Obwohl das Wetter und die fehlende Fahrpraxis im Nassen auf dieser Strecke tendenziell einen Nachteil darstellten, schlugen sich die Kart-Hornets 2 mit Platz Acht und die Kart-Hornets 1 mit Startplatz Sechs von elf Teams durchaus beachtlich. Nun galt es die Start- und Rennstrategie f\u00fcr das Rennen zu evaluieren, bei der Pr\u00e4si Stephan den ganzen Tag \u00fcber mit Rat und Tat, mit all seiner Erfahrung und vollem Einsatz zur Seite stand. Das Rennen umfasste insgesamt f\u00fcnf Fahrerwechsel und vier Kartwechsel &#8211; in der Theorie also zwei Stints \u00e1 60 Minuten je Fahrer, wenn man in einem Dreierteam an den Start geht.<\/p>\n<p>Folgerichtig gingen nach der Qualifikation auch die Qualifahrer an den Start, da sie nun bereits an die Streckenbedingungen gew\u00f6hnt waren. Der Start lief jedoch f\u00fcr beide Teams alles andere als planm\u00e4\u00dfig: Alex verlor am Start eine Position, nachdem er zu defensiv an das Gedr\u00e4nge auf rutschiger Piste heranging, f\u00fcr die Kart-Hornets 1 kam es sogar noch dicker: Im Startget\u00fcmmel wurde Stefan K. gedreht, ans Ende des Feldes gesp\u00fclt und damit direkt zu Beginn um die Chance auf eine Podestplatzierung gebracht. Aber wie man so sch\u00f6n sagt: Das Rennen ist lang.<\/p>\n<p>Alex haderte w\u00e4hrend des ersten Stints mit sich. Immer wieder wechselten sich solide Runden mit kleineren Patzern ab, so dass eine Art Ziehharmonika-Effekt gegen\u00fcber der direkten Konkurrenz entstand. Stefan K. hatte einiges aufzuholen, fing sich nach dem ungl\u00fccklichen Start schnell und lie\u00df die Konkurrenten auf den hinteren Pl\u00e4tzen, die sichtbar nicht in seiner Gewichtsklasse boxten, in Windeseile hinter sich.<br \/>\nEffektiv nach vorne ging es f\u00fcr die Kart-Hornets 2, als Jannik das Steuer \u00fcbernahm: Er schoss sich herausragend auf die wechselhaften Bedingungen ein und spulte ein Pensum ab, das nur wenige Zehntel langsamer war als das der Spitze. Peter versuchte f\u00fcr das Schwesterteam dort weiterzumachen, wo Stefan vorerst aufh\u00f6ren musste und knabberte in einem Marathon St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck Zehntel um Zehntel gegen die weit entfernte aber nur marginal langsamere Konkurrenz ab. F\u00fcr die Kart-Hornets 2 &#8211; nach Janniks Stint auf Platz Neun liegend &#8211; zeichnete sich w\u00e4hrend Udos erstem Stint ab, dass es ein Erfolg w\u00e4re, die Startposition wieder zur\u00fcckzugewinnen, die Teams davor schienen &#8211; zumindest heute &#8211; noch eine Nummer zu gro\u00df zu sein. Norman bewegte das Kart w\u00e4hrend seines ersten Stints bei Halbzeit des Rennens auf Platz Sieben und es wurde langsam klar, dass hier noch einige &#8222;Was w\u00e4re wenn&#8230;?&#8220; Fragen gestellt werden w\u00fcrden, nachdem man in Runde 1 abgeschlagen auf dem elften und letzten Platz lag.<br \/>\nDie zweite Halbzeit er\u00f6ffnete Alex f\u00fcr das B-Team und der kam dieses Mal wesentlich besser in den Tritt, w\u00e4hrend gleichzeitig die Strecke den Hauch einer trockenen Spur aufblitzen lie\u00df. Mutig wechselte er fr\u00fch auf eine etwas aggressivere Linie und gewann so wertvolle Zeit gegen die Gegner auf Platz Acht. Team A musste unterdessen umdisponieren, da Norman wegen gesundheitlicher Probleme seinen zweiten Stint nicht fahren k\u00f6nnen w\u00fcrde. Halbzeit Zwei teilten sich also Stefan und Peter in drei Stints auf. Von muskul\u00e4ren Problemen wurde sp\u00e4ter auch Alex geplagt, der damit seinen zweiten Run zehn Minuten fr\u00fcher abbrechen musste, als geplant. Beim Fahrerwechsel profitierte Udo von den Informationen, die er bez\u00fcglich der Streckenverh\u00e4ltnisse erhielt, und setzte den Weg nach vorne konsequent weiter fort.<br \/>\nJannik durfte in seinem letzten Segment eine nahezu komplett abgetrocknete Strecke begutachten und holte alles heraus, was er noch im K\u00f6cher hatte. Schon vor einiger Zeit hatte sich abgezeichnet, dass &#8222;Kart-Hornets 2&#8220; den achten Platz ungef\u00e4hrdet zur\u00fcckerobern w\u00fcrde, die Aufholjagd damit aber beendet w\u00e4re. Hier galt &#8222;zu gut f\u00fcr das Hinterfeld, nicht gut genug f\u00fcr die Spitze&#8220;. Auch eine Strafe, die beim ersten Fahrerwechsel entstanden war, brachte sie nicht mehr in Bedr\u00e4ngnis gegen die drei Teams, die sie schlussendlich doch noch souver\u00e4n hinter sich lassen konnten. Somit konnte sich Jannik in den letzten 45 Minuten voll und ganz auf sich selbst konzentrieren.<br \/>\nIntensiver wurde es noch beim A-Team. Peter und Stefan hatten sich mit viel Einsatz bis auf den f\u00fcnften Platz nach vorne gek\u00e4mpft und im letzten Stint von Stefan K. konnte man der L\u00fccke auf den vierten Platz beim Schmelzen zusehen. In der undurchsichtigen Verkehrs- und \u00dcberrundungssituation gegen Ende h\u00e4tte es um ein Haar noch zu Platz Vier gereicht. &#8222;Kart-Hornets 1&#8220; schob den Viertplatzierten quasi \u00fcber die Ziellinie, beendete das Rennen in derselben Runde wie die Pl\u00e4tze Zwei bis Vier und verkaufte sich somit am Ende mehr als teuer, was uns zur Frage &#8222;Was w\u00e4re, wenn die erste Runde nicht gewesen w\u00e4re?&#8220; zur\u00fcckbringt.<\/p>\n<p>Zusammenfassend war es f\u00fcr alle Beteiligten ein spannendes Erlebnis, das Lust auf mehr macht. Wir haben viel mitgefiebert und vor allem viel gelernt und Erfahrungen gesammelt. Die tolle und abgekl\u00e4rte Organisation vor Ort kann man nur in den h\u00f6chsten T\u00f6nen loben, ebenso wie die Anlage selbst.<\/p>\n<p>Kirchlengern, wir kommen wieder!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstag, den 17.10.20, traten die Kart-Hornets mit zwei Dreierteams zu einem besonderen Event an. 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