{"id":781,"date":"2021-11-19T03:49:53","date_gmt":"2021-11-19T03:49:53","guid":{"rendered":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=781"},"modified":"2021-11-19T03:58:13","modified_gmt":"2021-11-19T03:58:13","slug":"rennbericht-herne-2021","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=781","title":{"rendered":"Rennbericht Herne 2021"},"content":{"rendered":"<p>Der 06.11.21 und das zehnte Saisonrennen in Herne stand vor der T\u00fcr. Eine Indoorstrecke, die eher nicht zu den Highlights im Rennkalender der Kart-Hornets z\u00e4hlt, bot am Renntag trotzdem ein besonderes Spannungselement, da w\u00e4hrend des Coronalockdowns die Streckenf\u00fchrung ver\u00e4ndert wurde. Das neue Streckenlayout bot einen angenehmeren Fluss sowie schnellere Rundenzeiten. \u00dcberholm\u00f6glichkeiten waren aber immer noch rar ges\u00e4t, so dass es f\u00fcr die zw\u00f6lf Teilnehmer einmal mehr auf eine gute Performance im Qualifying auf einem unbekannten Streckenlayout ankam.<\/p>\n<p>Und das Qualifying hatte es in sich, weil sich einige Pl\u00e4tze auf der Stoppuhr erst auf der letzten Nachkommastelle entschieden: Christian belegte am Ende des Qualifikationslaufes den zw\u00f6lften Platz hinter Udo und Oldenzaalsieger Jannik. Davor rangierten Olli und Frank, der sich Kai um lediglich eine Tausendstel geschlagen geben musste. Kai wiederum wurde um zwei Tausendstel von Tobi auf Platz Sieben verwiesen, der seinerseits Alex um knapp 40 Tausendstel unterlag. Dieser folgte einem fast schon altbekannten Muster und reihte sich wie schon in Kirchlengern und Oldenzaal um wenige Tausendstel \u2013 Sieben an der Zahl \u2013 hinter Stephan ein. Der Pr\u00e4si sa\u00df seinem Meisterschaftskonkurrenten Peter im Nacken, der sich zwar vor seinem Rivalen qualifizieren konnte, aber auf Platz Drei Claas und Norman unterlag, die \u2013 auch durch neue Motoren in ihren Karts beg\u00fcnstigt \u2013 die Speerspitze bildeten.<\/p>\n<p>Selten waren wenige Tausendstel im Qualifying so entscheidend wie am heutigen Tag: Genau wie im Vormonat gab ein fliegender Start das Rennen frei, der gleichzeitig die Erlaubnis zum \u00dcberholen symbolisierte. \u201eLeichter gesagt als getan\u201c musste ein jeder Fahrer fortan auf dem engen Indoorkurs feststellen. Nur Christian am Ende des Feldes konnte Udo auf dem falschen Fu\u00df erwischen: Er beschleunigte mit mehr Schwung aus der ersten Linkskurve heraus und setzte sich in der folgenden Rechtskurve auf der Innenseite neben seinen Vordermann. Diesem blieb keine Chance, sich zu verteidigen und \u00fcbernahm die rote Laterne von seinem Konkurrenten. F\u00fcr Christian ging es sogar noch einen weiteren Platz nach vorne: Jannik steuerte ebenso wie Udo im weiteren Verlauf des Rennens vorzeitig die Box an und hatte dieses Mal nicht eine, sondern zwei Einsen auf seinem Endergebnis stehen. An der Spitze des Feldes konnte Norman schon fr\u00fch Rei\u00dfaus nehmen. Claas folgte ihm unauff\u00e4llig und wahrte sowohl nach vorne als auch nach hinten einen gewissen Sicherheitsabstand. Dahinter nahm das Rennen aber Fahrt auf: Peter, der sich Claas in der Qualifikation nur knapp geschlagen geben musste, hatte im Rennen pl\u00f6tzlich sichtbar mit seinem Gef\u00e4hrt zu k\u00e4mpfen. Stephan bemerkte dies sofort und g\u00f6nnte ihm eine halbe Stunde lang keine ruhige Minute. Auch Alex, Tobi und Kai lie\u00dfen sich nicht absch\u00fctteln und bildeten damit das ber\u00fchmte, wie an der Perlenkette gezogene, Verfolgerfeld. Es war ein Rennen, das mehr von der Spannung als von Rad an Rad Action auf der Strecke gepr\u00e4gt war, weil sich auf den Platz Drei und Vier sowie auf den Pl\u00e4tzen F\u00fcnf und Sechs direkte Meisterschaftskonkurrenten gegen\u00fcberstanden. Wie gro\u00df Peters Schwierigkeiten mit seinem Kart wurden, offenbarte sich sp\u00e4testens, als auch noch Frank und Olli zu dem Pulk, das Peter anf\u00fchrte, aufschlie\u00dfen konnten. Das \u00dcberholen blieb zwar nahezu unm\u00f6glich, ein Fehler k\u00f6nnte aber direkt mehrere Platzverluste bedeuten und stellte die Teilnehmer so vor eine extreme mentale Aufgabe. Leichte Kontakte und damit auch kleine Psychospielchen mit dem Vordermann waren Runde f\u00fcr Runde Normalit\u00e4t, da sie einerseits unvermeidbar waren, andererseits aber auch ein willkommenes Mittel darstellten, um den direkten Konkurrenten unter Druck zu setzen. Der Pr\u00e4si zeigte sich sogar mehrmals in Peters Augenwinkel, steckte in den entscheidenden Momenten aber doch zur\u00fcck. Auch dahinter kam es zu keinem weiteren Platztausch. So bildeten Olli und Frank die Schlusslichter dieses dicht an dicht fahrenden Zuges hinter Kai und Tobi. Alex verwaltete Platz F\u00fcnf im Heck von Stephan, der Peter in diesem ereignisarmen, aber psychologisch anspruchsvollen Rennen nur knapp unterlag. Claas und Norman hingegen hatten mit all dem nichts am Hut, bezogen schon fr\u00fch ihre Pl\u00e4tze Zwei und Eins und konnten damit ihre aufsteigende Form aus dem Vormonat best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Der heutige Sieg im Duell mit Stephan stellt f\u00fcr Peter nur einen kleinen Erfolg dar: Er kann den R\u00fcckstand von 21 Punkten auf 19 Z\u00e4hler verk\u00fcrzen \u2013 zu wenig, um den Pr\u00e4si ernsthaft ins Schwitzen zu bringen, der mit seinem vierten Platz jetzt 150 Punkten gesammelt hat. Der Kampf um Platz Drei spitzt sich jedoch weiter zu: Tobi hat mit 120 Punkten nur noch zwei Z\u00e4hler Vorsprung auf Alex und auch Norman schaltet sich dank seiner starken Ergebnisse aus den letzten beiden Monaten in die Auseinandersetzung um den finalen Platz auf den Treppchen mit ein: Nun bei 110 Punkten angekommen wittert er erstmals seit l\u00e4ngerer Zeit wieder Morgenluft und kann die beiden Fahrer vor ihm im weiteren Verlauf der Saison ins Visier nehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 06.11.21 und das zehnte Saisonrennen in Herne stand vor der T\u00fcr. Eine Indoorstrecke, die eher nicht zu den Highlights im Rennkalender der Kart-Hornets z\u00e4hlt, bot am Renntag trotzdem ein besonderes Spannungselement, da w\u00e4hrend des Coronalockdowns die Streckenf\u00fchrung ver\u00e4ndert wurde. 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