{"id":817,"date":"2022-03-09T17:31:52","date_gmt":"2022-03-09T17:31:52","guid":{"rendered":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=817"},"modified":"2022-03-09T17:37:24","modified_gmt":"2022-03-09T17:37:24","slug":"rennbericht-dortmund-2022","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=817","title":{"rendered":"Rennbericht Dortmund 2022"},"content":{"rendered":"<p>Die verl\u00e4ngerte Jubil\u00e4umssaison 2020 \u2013 2022 der Kart-Hornets neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und am 05.03.22 sollte der viertletzte Meisterschaftslauf auf der nach eigenen Angaben l\u00e4ngsten Indoorkartbahn der Welt in Dortmund steigen. Die schiere L\u00e4nge der Strecke mit einer Rundenzeit von ca. zwei Minuten pro Umlauf stellte alle Fahrer also besonders im zehnmin\u00fctigen Qualifying vor eine Zerrei\u00dfprobe, da die wenigen Runden, die jedem Teilnehmer zur Verf\u00fcgung standen, um sich sowohl auf die fremde Strecke einzuschie\u00dfen als auch eine konkurrenzf\u00e4hige Zeit zu setzen, bereits wegweisend f\u00fcr den Rennverlauf sein w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Etwas \u00fcberraschend fuhr Claas im Qualifikationslauf die langsamste Rundenzeit und fand sich auf dem zehnten Startplatz wieder. Einzig und allein der versp\u00e4tet eintreffende und daher ohne gezeitete Runde ins Rennen gehende Frank nahm das Rennen von noch weiter hinten &#8211; von der elften Startbox aus &#8211; in Angriff. Den neunten Platz belegte Olli hinter Kai, dem zuletzt auf Grund von Abwesenheit etwas die Rennpraxis verloren gegangen war und damit auch hinter seinen Erwartungen zur\u00fcckblieb. Auf dem siebten Startplatz rangierte Ralf nur wenige Tausendstel hinter Udo, der sich f\u00fcr das heutige Rennen viel vorgenommen hatte. Es reichte aber f\u00fcr ihn nicht ganz, um bis in die Top F\u00fcnf vorzusto\u00dfen: Diese wurde eingeleitet von Alex. Von Platz F\u00fcnf aus hatte er abermals eine gute Sicht auf das Heck des Pr\u00e4sis, der einen Platz unter den ersten Dreien knapp verpasste, da Tobi ihn um eine halbe Zehntel schlagen konnte. Den k\u00fchlsten Kopf im Kampf um den zweiten Platz in der Meisterschaft behielten Norman, der von Position Zwei aus ins Rennen ging, und Peter, der die Konkurrenz deutlich distanzieren konnte und damit deutlich machte, dass er entschlossen ist, das Ruder wieder zu seinen Gunsten herumzurei\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Fahrer fanden sich in der korrekten Startreihenfolge auf der Start- und Zielgeraden ein, bevor das Pacecar im ersten Umlauf noch das Tempo angab, solange dessen blaue Blitzleuchten blinkten. Die Besonderheit vor Ort war, dass das Pacecar das Rennen auf Grund der gro\u00dfen Streckenl\u00e4nge noch w\u00e4hrend der ersten Runde freigeben w\u00fcrde, sobald die blauen Lichter deaktiviert werden w\u00fcrden. Nicht wissend, wann der genaue Startschuss zum Rennen erfolgen w\u00fcrde, mussten die Fahrer auf der Hut sein und pl\u00f6tzlich \u2013 mitten in der Runde \u2013 fuhr das Kart mit ausgeschalteten Lichtern beiseite, so dass das Rennen von einem Augenblick auf den anderen in vollem Gange war. In dem nerv\u00f6sen Beginn musste zun\u00e4chst jeder Pilot zu seinem Rhythmus finden und w\u00e4hrend die Reihenfolge auf den vorderen Pl\u00e4tzen zu Beginn unver\u00e4ndert blieb, bemerkte Frank am Ende des Feldes schnell, dass er trotz fehlender Fahrpraxis im Qualifying gut aufgestellt war: Er verwies Claas auf den elften Platz und nahm schon kurze Zeit sp\u00e4ter Olli ins Visier. An der Spitze konnte Peter schon fr\u00fch eine L\u00fccke zu Norman herausfahren. Dieser tat es seinem Vordermann gleich und fuhr Tobi davon, der in der Anfangsphase zwar noch von Stephan und Alex verfolgt wurde, aber keinen Angriff bef\u00fcrchten musste. Udo gelang es nicht seinen sechsten Platz zu verteidigen: Bereits in den ersten Runden konnte Ralf durchschl\u00fcpfen und auch Kai gelang es, den wackelnden Udo zu kassieren. Dahinter setzte Frank seine Aufholjagd fort, indem er Olli stehen lie\u00df. Auf Grund dieser fr\u00fchen Positionsverschiebungen rangierte er jetzt auf Platz Neun und hatte nun den von der Startphase gebeutelten Udo vor sich. Auch um den f\u00fcnften Platz nahm das Rennen im zweiten Drittel Fahrt auf: Alex konnte den Anschluss an den Pr\u00e4si dieses Mal nicht halten und sah sich mit einem heranst\u00fcrmenden Ralf konfrontiert. Ein leichter Kontakt in einem ersten Duell kostete beide wertvolle Zeit, so dass auch Kai von Position Sieben kommend seine Chance witterte. Etwas weiter vorne konnte Tobi jetzt auch einen beruhigenden Sicherheitsabstand zwischen sich und Stephan bringen und fuhr fortan einem relativ ungef\u00e4hrdeten dritten Platz entgegen. Die Action trug sich weiterhin in der hinteren H\u00e4lfte des Fahrerfeldes zu: Auch an Udo fand Frank einen Weg vorbei und hatte ab diesem Zeitpunkt etwas Aufholarbeit zu leisten. Kai, der mittlerweile den Anschluss an Ralf und Alex gefunden hatte, beobachtete aus der ersten Reihe, wie Ralf auf der langen Geraden links neben Alex zog und die f\u00fcnfte Position mit einem blitzsauberen Bremsman\u00f6ver \u00fcbernahm. Der k\u00e4mpfende Alex musste nun auch vor einem Angriff von Kai gewappnet sein, bis dieser wegen eines Fahrfehlers die Wand k\u00fcsste und Alex wieder ein wenig Luft zum Atmen verschaffte. Im letzten Renndrittel kam jener daher wieder besser zurecht und lie\u00df sich nicht mehr von Ralf absch\u00fctteln. Ganz hinten hatten Claas und Olli die beiden letzten Pl\u00e4tze bezogen. Udo musste sich sichtlich entt\u00e4uscht mit dem neunten Platz begn\u00fcgen. Trotz starker Rennpace endete Franks Aufholjagd auf der achten Position hinter Kai, der die durch seinen Fehler entstandene L\u00fccke nicht mehr schlie\u00dfen konnte. Alex verpasste es, obwohl er den direkten Anschluss halten konnte, einen Konter gegen Ralf zu setzen, der mit dem f\u00fcnften Platz das Maximum herausholte, weil Stephan davor in einem f\u00fcr ihn eher ereignisarmen Saisonlauf einen soliden vierten Platz einfuhr. Damit konnte Tobi sein Comeback auf dem Siegerpodest feiern, wenngleich er Norman nicht mehr unter Druck setzen konnte, der seine Hausaufgaben machte und mit dem zweiten Platz ein starkes Meisterschaftsergebnis verbuchen konnte. Um den Sieg ging es f\u00fcr ihn aber nicht, da Peter einsam an der Spitze seine Kreise zog. Seit der ersten Qualifyingrunde war ersichtlich, dass er am heutigen Tag ein \u201eman on a mission\u201c war. Bereits in der Anfangsphase konnte er Rei\u00dfaus nehmen, fuhr &#8211; deutlich schneller als alle anderen \u2013 zu einem souver\u00e4nen Sieg und verwies die Konkurrenz auf die Pl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Wendung im Kampf um die Meister- und Vizemeisterschaft: Stephan verpasst zum ersten Mal seit drei Rennen wieder einen Platz auf dem Siegertreppchen, kann sich aber diesen marginalen Ausrutscher wegen seines immer noch komfortablen Vorsprungs erlauben und steht nach Verrechnung des Streichergebnisses nun bei 210 Punkten. Peter gelingt, nachdem er in den letzten Monaten etwas ins Hintertreffen geraten ist, der lang ersehnte Befreiungsschlag und schraubt sein Punktekonto mit der maximalen Punkteausbeute am heutigen Tag hochgerechnet auf 177 Z\u00e4hler. Norman best\u00e4tigt seine starke Form aus den letzten Rennen und kann durch seinen zweiten Platz den Anschluss an Peter mit 174 Punkten halten. Der erste Fehler aus dem Trio unterl\u00e4uft Alex: Der neben Stephan vielleicht konstanteste Pilot der letzten Monate muss auf Grund seines sechsten Platzes Federn lassen. In der Endabrechnung stehen bei ihm aktuell 167 Meisterschaftspunkte zu Buche, so dass er in den verbleibenden drei Rennen gro\u00dfe Zahlen ben\u00f6tigt, wenn er sich im Kampf um Platz Zwei nochmals in Position bringen m\u00f6chte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die verl\u00e4ngerte Jubil\u00e4umssaison 2020 \u2013 2022 der Kart-Hornets neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und am 05.03.22 sollte der viertletzte Meisterschaftslauf auf der nach eigenen Angaben l\u00e4ngsten Indoorkartbahn der Welt in Dortmund steigen. 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