{"id":828,"date":"2022-04-01T17:48:31","date_gmt":"2022-04-01T17:48:31","guid":{"rendered":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=828"},"modified":"2022-04-01T17:48:31","modified_gmt":"2022-04-01T17:48:31","slug":"rennbericht-kerpen-2022","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=828","title":{"rendered":"Rennbericht Kerpen 2022"},"content":{"rendered":"<p>Am 26.03.22 stand f\u00fcr die Kart-Hornets der drittletzte Meisterschaftslauf auf der Indoorbahn des prestigetr\u00e4chtigen Michael Schumacher Kartcenters in Kerpen auf dem Programm. Nicht nur die umk\u00e4mpfte Meisterschaftssituation auf den vorderen Pl\u00e4tzen, gepaart mit der Tatsache, dass es nur noch in drei Rennen die M\u00f6glichkeit geben w\u00fcrde, etwas Z\u00e4hlbares mitzunehmen, sondern auch der Umstand, dass der Kurs den meisten Fahrern unbekannt war, sorgten am Wettkampftag f\u00fcr eine besondere Spannung. Aufgrund des vor Ort vorgegebenen Rennformats wich man von dem standardm\u00e4\u00dfigen zehn min\u00fctigen Qualifying und 30 min\u00fctigen Rennen ab und fuhr ein verl\u00e4ngertes Rennen, das eine Qualifikation von 15 und ein Rennen von 45 Minuten umfasste. Besonders im Qualifikationslauf kam ein jedem Teilnehmer der Aufschlag von f\u00fcnf Minuten jedoch durchaus gelegen, da man so l\u00e4nger Zeit hatte, um sich an die Streckenverh\u00e4ltnisse zu gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Die langsamste Zeit im Qualifying fuhr der angeschlagene Christian, der damit die vermeintlich von Pech behaftete dreizehnte Startposition inne hatte. Den zw\u00f6lften Platz belegte Udo hinter Ralf, der in den vergangenen Monaten noch stets eine gute Figur machte, am heutigen Tag aber um wenige Tausendstel nicht \u00fcber Platz Elf hinauskam. Unter den ersten Fahrern, die es in die Top Ten schafften, ging es \u00e4hnlich knapp zu: Frank, f\u00fcr den am Ende des Qualifying Platz Neun zu Buche stand, distanzierte Tobi um 19 Tausendstel. Exakt um diese 19 Tausendstel unterlag er aber auch Claas. Dieser rangierte auf der achten Startposition hinter Norman und Stephan. Etwas \u00fcberraschend mussten sich heute der Meisterschaftsdritte, der zuletzt als Seriengast auf dem Podium brillierte, und der Tabellenf\u00fchrer, der seit fast einem Jahr unangefochten an der Spitze der Meisterschaftswertung thront, mit den Pl\u00e4tzen Sieben und Sechs zufrieden geben. Stefan K. fuhr eine respektable f\u00fcnfte Startposition heraus, konnte sich aber nicht ganz mit in den Kampf um die Pole Position einschalten: In einem hart umk\u00e4mpften Finale des Qualifyings, in dem der F\u00fchrende im Minutentakt wechselte und in dem die ersten Vier am Ende lediglich um eine Zehntelsekunde voneinander getrennt wurden, behielt Alex die Oberhand und setzte sich denkbar knapp gegen Jannik, Peter und Kai durch.<\/p>\n<p>Wegen der sehr dichten Startaufstellung ohne wirkliche Abst\u00e4nde zwischen den Gridboxen entschied man sich im Sinne der Fairness f\u00fcr einen fliegenden Start. So konnte Alex seine F\u00fchrung in der Spitzengruppe zun\u00e4chst behaupten. In einer eher verhaltenen Anfangsphase ohne nennenswerte Zwischenf\u00e4lle war ein jeder Fahrer zuerst darauf bedacht, die eigene Position abzusichern. Frank, der das Kart zwischen den L\u00e4ufen gewechselt hatte, musste das Rennen von ganz hinten in Angriff nehmen und konnte Christian nach einiger Zeit kassieren. Wieder auf dem dreizehnten Platz angekommen, machte die von ungl\u00fccklichen Omen heimgesuchte Zahl ihrem Ruf alle Ehre und der ohnehin schon leicht l\u00e4dierte Christian, musste das Rennen auf Grund seiner Ellenbogenverletzung aufgeben. Ein fr\u00fcher Fehler unterlief auch Jannik weiter vorne, so dass Peter geistesgegenw\u00e4rtig durchschl\u00fcpfen und vorerst den zweiten Platz \u00fcbernehmen konnte. Jannik ordnete sich wieder auf dem dritten Platz hinter Peter ein und dieser Fahrfehler schien wie ein Weckruf auf ihn zu wirken: Er lie\u00df sich nicht mehr absch\u00fctteln und setzte Peter das gesamte Rennen \u00fcber unter Druck, w\u00e4hrend er sich in einem Vierkampf um Platz Zwei gleichzeitig gegen Kai und Stefan K. behaupten musste, die ihm dicht auf den Fersen waren und auf den kleinsten Fehler lauerten. Stefan K. musste jedoch im weiteren Verlauf des Rennens etwas abrei\u00dfen lassen, begn\u00fcgte sich mit Platz F\u00fcnf und machte aus dem Vierkampf einen Dreikampf. Ein \u00e4hnlicher Dreikampf entwickelte sich weiter hinten im Feld um Platz Acht: Einmal mehr fand Claas sich in einer Situation wieder, in der er seine Position mit all seiner Routine vor Tobi verteidigen musste. Dieser versuchte alles in seiner Macht stehende, um sich eine \u00dcberholchance herauszuarbeiten, konnte aber nicht ohne R\u00fccksicht auf Verluste attackieren, da er zeitgleich Ralf hinter sich im Auge behalten musste, der als dritter im Bunde ebenso das Abschleppseil an Tobis Kart befestigt hatte und etwas aggressiver zu Werke gehen konnte, da er seinerseits keinen Druck von hinten sp\u00fcrte. Hinter diesem Trio konnte Frank, der sich von seinem Kartwechsel vermutlich etwas mehr erhofft hatte, zwar noch an Udo vorbeigehen, aber nicht mehr nach einem Platz unter den ersten Zehn greifen. Einen eher ereignisarmen Nachmittag hatten Norman und der Pr\u00e4si auf den Pl\u00e4tzen Sieben und Sechs. Zu schnell f\u00fcr die Fahrer dahinter und zu langsam f\u00fcr die Teilnehmer davor fuhren sie ihre Startpositionen auch als Endergebnis ein. Das gleiche gelang schlie\u00dflich Claas, der einmal mehr in seiner Paradedisziplin &#8211; dem defensiven Fahren &#8211; gl\u00e4nzte und dem Druck von Tobi und Ralf standhielt. Auch Peter ging letztlich siegreich aus seinem Dreikampf hervor: Er blieb bis zur Zieldurchfahrt fehlerfrei und gab Jannik sowie Kai somit keine Optionen mehr, um zum \u00dcberholvorgang anzusetzen. Ganz vorne lie\u00df Alex nichts mehr anbrennen: Nach einem intensiven Schlagabtausch mit Peter um die besten Rundenzeiten setzte er sich in der zweiten Rennh\u00e4lfte entscheidend ab, sicherte sich die schnellste Rennrunde und gewann das Rennen am Ende konsequent und souver\u00e4n.<\/p>\n<p>&#8222;Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt&#8220; ist ein treffendes Sprichwort, um den drittletzten Meisterschaftslauf zusammenzufassen: Alex, der nach seinem mittelm\u00e4\u00dfigen Rennen in Dortmund ein paar Federn gegen\u00fcber Norman und Peter lassen musste und heute umso mehr unter Zugzwang stand, liefert und sichert sich seinen ersten Saisonsieg zum denkbar g\u00fcnstigsten Zeitpunkt. Nach Verrechnung des Streichergebnisses kommt er zwei Rennen vor Saisonende auf 187 Z\u00e4hler und erobert damit den dritten Platz in der Gesamtwertung von Norman zur\u00fcck, der durch seinen siebten Platz nun bei 184 Punkten steht. Sein zweiter Platz bringt Peter auf 194 Punkte. Dadurch kann er im Kampf um Platz Zwei zwar einmal tief durchatmen, ist aber noch nicht am Ziel. Stephan kann sein sechster Platz am heutigen Tag nahezu gleichg\u00fcltig sein. Mit 221 Punken auf dem Konto und einem Punktepolster von 27 Z\u00e4hlern kann er bei zwei verbleibenden Saisonl\u00e4ufen allm\u00e4hlich den Champagner kalt stellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 26.03.22 stand f\u00fcr die Kart-Hornets der drittletzte Meisterschaftslauf auf der Indoorbahn des prestigetr\u00e4chtigen Michael Schumacher Kartcenters in Kerpen auf dem Programm. 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