{"id":836,"date":"2022-05-04T18:04:23","date_gmt":"2022-05-04T18:04:23","guid":{"rendered":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=836"},"modified":"2022-05-04T18:09:55","modified_gmt":"2022-05-04T18:09:55","slug":"rennbericht-hemer-2022","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=836","title":{"rendered":"Rennbericht Hemer 2022"},"content":{"rendered":"<p>Am 30.04.2022 traten die Kart-Hornets zu ihrem vorletzten Meisterschaftslauf ihrer verl\u00e4ngerten Jubil\u00e4umssaison 20-22 im Rimodrom in Hemer an. Der sechzehnte von insgesamt siebzehn Saisonl\u00e4ufen versprach ein besonderer zu werden, weil sich die Saison zum einen auf ihre absolute Schlussphase zu bewegte und zum anderen, da man in Hemer auf einer brandneuen Anlage zu Gast war, die nicht nur jedem Teilnehmer unbekannt war, sondern auch das erste Rennen seit Dezember 2019 darstellen sollte, das in Elektrokarts ausgetragen wurde. Trotz eines leicht verminderten Fahrerfeldes von lediglich zehn Piloten sollte das Rennen nicht weniger nervenaufreibend werden, da alle Protagonisten rundum das spannende Meisterschaftsduell um die Pl\u00e4tze Zwei bis Vier mit von der Partie waren.<\/p>\n<p>Zur \u00dcberraschung aller Beteiligten beklagten sich nahezu alle Teilnehmer auf der hochmodernen und blitzsauberen Rennstrecke, die direkt am Werk das Kartherstellers Rimo liegt, \u00fcber fehlenden Grip auf der Vorderachse. Auch das Fahrverhalten sowie das Leistungspotenzial der Karts stellte die Fahrer vor eine Herausforderung, da sich ersteres als ungewohnt und zweiteres als entt\u00e4uschend entpuppte. Den zehnten und damit letzten Startplatz belegte Udo. Dessen Rundenzeit deutete an, dass auch gleich eingestellte Elektrokarts zeitlich sehr weit auseinander liegen konnten. Stefan und Tobi &#8211; beide nicht als Elektrokartspezialisten bekannt &#8211; beendeten den Qualifikationslauf auf den Pl\u00e4tzen Acht und Neun hinter Stephan und Jannik, die mit den Startpositionen Sieben und Sechs etwas hinter den eigenen Erwartungen zur\u00fcckblieben. Frank, dem die gleiche Rundenzeit wie Alex gelang, diese aber zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt fuhr, sicherte sich somit den f\u00fcnften Startplatz, wodurch sich Alex auf den vierten Platz retten konnte. Gut &#8211; aber nicht gut genug &#8211; f\u00fcr den Vormonatssieger: Mit Claas hatte er einen Fahrer vor sich, der erfahrungsgem\u00e4\u00df nicht leicht zu \u00fcberholen ist und mit Peter auf dem zweiten sowie Norman auf dem ersten Startplatz zog er ebenfalls gegen die direkte Konkurrenz in der Meisterschaft den K\u00fcrzeren.<\/p>\n<p>Beim Rennstart herrschte zun\u00e4chst Verwirrung: Zuerst herrschte Unklarheit \u00fcber die korrekte Startreihenfolge, im Anschluss waren die Elektrokarts nicht im richtigen Geschwindigkeitsmodus konfiguriert, so dass alle Beteiligten in der ersten halben Runde in gem\u00e4\u00dfigter Geschwindigkeit um den Kurs schlichen. Als die Fahrer dann endlich im Renntempo unterwegs waren, hatten sie M\u00fche in ihren Rhythmus zu finden und sich zu sortieren. So blieb die Reihenfolge im hinteren Teil des Feldes vorerst bestehen, wenngleich Udo und Tobi zum Rennen das Kart gewechselt hatten und so hofften, die Fahrer vor ihnen ins Visier nehmen zu k\u00f6nnen. Stefan beobachtete vom achten Platz aus, wie Frank in der turbulenten Anfangsphase von Stephan und Jannik kassiert wurde und sich schon fr\u00fch eine L\u00fccke zu den ersten Vieren aufbaute. Die Gunst der Stunde nutzend, versuchten Alex, Claas, Peter und Norman Rei\u00dfaus zu nehmen, w\u00e4hrend Udo am Ende des Feldes vom Kartwechsel profitierte und sich sowohl gegen Tobi als auch gegen Stefan durchsetzen konnte. Frank gelang es im Anschluss, sich von seinem verkorksten Start zu erholen: Er k\u00e4mpfte sich an Stephan vorbei und machte fortan Jagd auf Jannik, der das Tempo der ersten Vier nicht ganz mitgehen konnte. Im hinteren Bereich schienen die Pl\u00e4tze bereits bezogen: Tobi und Stefan erwischten einen gebrauchten Samstagnachmittag und kamen nicht mehr \u00fcber die hintersten beiden Pl\u00e4tze hinaus. Davor schaffte es Udo, Druck auf Stephan auszu\u00fcben, w\u00e4hrend auch Frank zu einer bemerkenswerten Aufholjagd ansetzte: Durch fahrerisches Geschick, ein gutes Kart und die taktisch clevere Nutzung der Boostfunktion \u00fcberholte er Jannik und hatte im Anschluss noch genug Zeit, um die L\u00fccke nach vorne zu schlie\u00dfen. In der Spitzengruppe, die zu Beginn des Rennens noch einen gewissen Respektsabstand zueinander lie\u00df, roch Alex, dass das aktuelle Tempo nicht reichen w\u00fcrde und versuchte, sich an Claas heranzurobben. In kleinen Schritten verk\u00fcrzte er m\u00fchsam den Abstand zu Claas, wohingegen Frank in dieser Phase der schnellste Fahrer auf dem Kurs war. In der Schlussphase des Rennens entbrannte ein Dreikampf um den letzten Platz auf dem Siegertreppchen: Wie schon zuvor gegen Jannik nutzte Frank auch gegen Alex den Boost an einer anderen Stelle als sein Gegner. Diese Taktik sollte sich als \u00e4u\u00dferst effektiv herausstellen. Er attackierte Alex mit einem \u00dcberraschungsangriff am Ende der Start- und Zielgeraden und beerbte ihn folglich auf der vierten Position. Nur wenige Runden sp\u00e4ter f\u00fchrte dieselbe Taktik auch gegen Claas zum Erfolg: Anders als Udo, der sich im hinteren Drittel des Feldes am Pr\u00e4si die Z\u00e4hne ausbiss, setzte sich Frank auch dieses Mal in der ersten Kurve auf der Innenseite neben seinen Kontrahenten, t\u00fctete das \u00dcberholman\u00f6ver um den dritten Platz ein und vergoldete damit eine beherzte Leistung. Um das Spitzenduo zu gef\u00e4hrden, reichte es aber nicht mehr. Peter und Norman zehrten bis zum Rennende von ihrem in der Anfangsphase herausgefahrenen Vorsprung, so dass Peter einen souver\u00e4nen zweiten Platz und Norman einen ungef\u00e4hrdeten sowie \u00fcberzeugenden Sieg einfuhr &#8211; Ergebnisse, die sich mit Blick auf das kommende Saisonfinale noch f\u00fcr beide als wichtig erweisen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ein letztes Mal werden die Karten vor der Entscheidung neu gemischt: Auch wenn Stephan der eigenen Erwartungshaltung mit dem siebten Platz am heutigen Tag nicht ganz hat gerecht werden k\u00f6nnen, landet er trotz allem nach Verrechnung des Streichergebnisses bei 231 Punkten und hat damit den Titel quasi unter Dach und Fach gebracht. Bei 211 Punkten stehend kann Peter in der Theorie mit einem Sieg und einem gleichzeitigen Ausfall des Pr\u00e4sis noch ausgleichen, h\u00e4tte aber bei der gleichen Anzahl an Siegen und zweiten Pl\u00e4tzen einen dritten Platz weniger als der amtierende Champion. Nichtsdestotrotz verbessert der zweite Platz, den er aus Hemer mitnimmt, seine Ausgangslage, den zweiten Platz in der Meisterschaft zu verteidigen, erheblich: Er hat vor dem Saisonfinale sieben Punkte Vorsprung auf Norman und zw\u00f6lf Punkte Vorsprung auf Alex. Zumindest nach dem Pokal des Drittplatzierten darf Norman durch seinen heutigen Sieg also bereits eine Hand ausstrecken, wenngleich Alex einen Monat zuvor in Kerpen aber schon einmal gezeigt hat, dass nichts unm\u00f6glich ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 30.04.2022 traten die Kart-Hornets zu ihrem vorletzten Meisterschaftslauf ihrer verl\u00e4ngerten Jubil\u00e4umssaison 20-22 im Rimodrom in Hemer an. 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