{"id":842,"date":"2022-06-16T23:26:43","date_gmt":"2022-06-16T23:26:43","guid":{"rendered":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=842"},"modified":"2022-06-17T09:21:40","modified_gmt":"2022-06-17T09:21:40","slug":"rennbericht-kirchlengern-2022-saisonfinale","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=842","title":{"rendered":"Rennbericht Kirchlengern 2022 (Saisonfinale)"},"content":{"rendered":"<p>Endlich war es soweit: F\u00fcr die Kart-Hornets stand am 04.06.22 das 17. und damit letzte Saisonrennen der verl\u00e4ngerten Jubil\u00e4umssaison 20-22 vor der T\u00fcr und es wurde an keinem geringeren Ort ausgetragen als in Kirchlengern, einer im Kart-Hornets Universum besonders prestigetr\u00e4chtigen Rennstrecke; 6-Stunden-Teamrennen, Sommercup, LAC Funrace &#8211; die Liste der hier bereits geschlagenen Schlachten, zu der sich nun auch das Saisonfinale gesellen sollte, war lang. Umso besser vorbereitet und ambitionierter gingen die Fahrer &#8211; besonders die Protagonisten um die letzten Entscheidungen in der Meisterschaft &#8211; in das Rennen auf dieser furiosen Outdoorstrecke, die nicht nur \u00fcber leistungsstarke Karts, sondern auch zahlreiche \u00dcberholm\u00f6glichkeiten verf\u00fcgte. Spannend war es noch um die Pl\u00e4tze Zwei bis Vier: Nur wenige Punkte trennten Peter, der als Gesamtzweiter in den finalen Lauf startete, Norman, der vor dem Rennen noch auf Platz Drei rangierte, und Alex, der von Platz Vier aus noch versuchen wollte in die Top Drei vorzusto\u00dfen. Daf\u00fcr ben\u00f6tigte er einen Sieg bei einem gleichzeitigen vierten Platz von Norman, w\u00e4hrend dieser mit einem Sieg und einem vierten Platz von Peter noch Rang Zwei \u00fcbernehmen k\u00f6nnte. Peter brauchte seinerseits mindestens einen dritten Platz, um seine zweite Position in der Gesamtwertung aus eigener Kraft zu verteidigen.<\/p>\n<p>Die Grundvoraussetzungen f\u00fcr einen spannenden Endlauf waren also gegeben und als das prallgef\u00fcllte Fahrerfeld von insgesamt 14 Teilnehmern unter elektrisierender Atmosph\u00e4re ins Qualifying einstieg und alle Fahrer ihr Herz auf der Strecke lie\u00dfen, musste sich Christian mit dem letzten Startplatz hinter Claas begn\u00fcgen. Kai, der sich in Kirchlengern bekannterma\u00dfen nicht so Zuhause f\u00fchlt wie die Konkurrenz um ihn herum, kam nicht \u00fcber den zw\u00f6lften Platz hinaus und startete direkt hinter Tobi, der seinerseits den Einzug in die ersten Zehn nur um ein Haar verpasst, w\u00e4hrend sich Ralf einen Startplatz unter den Top Ten sichern konnte. Von dort aus hatte er perfekte Sicht auf das Heck von Udo, der sein Gef\u00e4hrt auf die neunte Position stellte. Die achte Startbox geh\u00f6rte Andi, wohingegen Stefan K. Startposition Sechs nur zehn Tausendstel vor Frank herausfuhr. Innerhalb der Top F\u00fcnf befanden sich erwartungsgem\u00e4\u00df die Fahrer, f\u00fcr die es heute auch ans Eingemachte ging: Peter ergatterte einen soliden f\u00fcnften Platz, hatte damit aber im Rennen etwas Arbeit vor der Brust, da niemand geringerer als Stephan vor ihm rangierte, der drauf und dran war, seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen. Alex konnte mit dem dritten Platz auf ein zufriedenstellendes Qualifying zur\u00fcckblicken. Von dort aus schien der Sieg noch im Bereich des M\u00f6glichen. Daf\u00fcr m\u00fcsste er aber einen Weg an Olli, der sich etwas \u00fcberraschend \u00fcber Startplatz Zwei freuen durfte, und nicht zuletzt an Norman vorbeifinden, welcher seine Kontrahenten in beeindruckender Manier auf die Pl\u00e4tze verwies und sich somit f\u00fcr das bevorstehende Rennen alle Optionen offen hielt.<\/p>\n<p>Das einzige Manko auf der Strecke &#8211; die direkt nebeneinander aufgezeichneten Gridboxen &#8211; merzten die Kart-Hornets damit aus, dass statt eines stehenden ein fliegender Rennstart vollzogen wurde. In einer ersten Einf\u00fchrungsrunde, in der ein jeder Fahrer noch ein letztes Mal durchatmen konnte, gab der in F\u00fchrung liegende Norman das Tempo an. Die erste H\u00fcrde nahm er mit Bravour und konnte die Spitzenposition in der Anfangsphase verteidigen. Auch die Fahrer hinter ihm waren zun\u00e4chst auf das Verteidigen ihrer Position bedacht, bevor sie in den Angriffsmodus wechselten. So war der fliegende Start insgesamt fairer f\u00fcr alle Beteiligten, entfernte aber auch ein entscheidendes Spannungselement aus dem Rennen. Am Ende des Feldes zeichnete sich ab, dass Christian wohl nicht \u00fcber die Position des Schlusslichts hinauskommen k\u00f6nnen wird. Einen Platz weiter vorne haderte Claas, der in der Vergangenheit durchaus schon zufriedenstellende Punkteplatzierungen am Wettkampfort einfahren konnte, mit dem ihm zur Verf\u00fcgung stehenden Material und musste ebenfalls zu Kai abrei\u00dfen lassen. Kai hielt seinerseits zun\u00e4chst den direkten Anschluss an Tobi und beobachtete den entbrennenden Zweikampf zwischen diesem und dem davor platzierten Ralf aus der ersten Reihe, war aber selbst nicht in der Lage, in dieses Duell mit einzugreifen. Dadurch konnte sich Tobi voll und ganz auf das Attackieren von Ralf konzentrieren. Eine \u00e4hnliche Entwicklung fand etwas weiter vorne statt: Udo und Andi &#8211; auf den Pl\u00e4tzen Neun und Acht unterwegs &#8211; rangen immer wieder um die Oberhand gegen den direkten Kontrahenten, indem sie sich gegenseitig mit pers\u00f6nlichen Bestzeiten unter Druck setzten. So fuhr Andi zwischenzeitlich immer wieder ein paar Meter davon, ehe Udo die L\u00fccke kurze Zeit sp\u00e4ter wieder zu schlie\u00dfen vermochte. Ein wenig im Niemandsland, aber auf soliden Punkter\u00e4ngen unterwegs waren Frank und Stefan K. auf den Positionen Sieben und Sechs. &#8222;Zu gut f\u00fcr das hintere Drittel, zu langsam f\u00fcr die Spitzengruppe&#8220; war ein treffender Satz, um ihren Rennverlauf zu beschreiben, so dass die beiden am Ende des Tages ein verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ruhiges Rennen verbuchen konnte. Davor befestigte Peter das Abschleppseil am Heck des Pr\u00e4sis: Er wusste, dass er einen Weg vorbeifinden m\u00fcsste, um den zweiten Platz in der Gesamtwertung verteidigen zu k\u00f6nnen und trieb Stephan \u00fcber die Strecke, der dadurch ebenfalls immer schnellere Rundenzeiten produzieren konnte und damit sogar den beruhigenden Sicherheitsabstand, den Alex sich zu Beginn des Rennens herausfuhr, im unteren Zehntelbereich verk\u00fcrzen konnte, auch wenn Alex den Atem Stephans zu keinem Zeitpunkt direkt in seinem Nacken sp\u00fcrte. Viel mehr hatte er selbst alle H\u00e4nde voll zu tun, das Spitzenduo um Olli und Norman nicht enteilen zu lassen &#8211; mit m\u00e4\u00dfigem Erfolg. Nachdem Norman und Olli schon fr\u00fch im Rennen Rei\u00dfaus nehmen konnten, sah es so aus als w\u00fcrden die beiden den Sieg unter sich ausmachen. Alex musste nun auf einen Zwischenfall im Zweikampf zwischen den beiden Streith\u00e4hnen hoffen, der ihn vielleicht doch noch mit ins Gesch\u00e4ft um den Rennsieg h\u00e4tte bringen k\u00f6nnen. Im hinteren Drittel des Feldes fand das erste Duell seinen Sieger: Ca bei Rennhalbzeit brach Tobi Ralfs Widerstand und konnte vorbeigehen. Davor reichte es f\u00fcr Udo immer wieder, um mit Andis Heck auf Tuchf\u00fchlung zu gehen. Ein erfolgreiches \u00dcberholman\u00f6ver gelang ihm aber bis zum Ende des Rennens nicht. \u00c4hnlich verlief auch der Zweikampf zwischen Stephan und Peter: Der Kart-Opa zog alle Register, Stephan bewies aber einmal mehr, dass er sich nicht leichtfertig in einen Fehler treiben l\u00e4sst, behielt einen k\u00fchlen Kopf und verteidigte seinen vierten Platz. Damit hatte Norman nun alle Tr\u00fcmpfe in der eigenen Hand, den zweiten Platz in der Gesamtwertung noch aus eigener Kraft zu \u00fcbernehmen. Daf\u00fcr m\u00fcsste er aber die Spitzenposition gegen Olli um jeden Preis verteidigen und es gab den einen Moment, als Olli mit seinem Kart neben das von Norman ziehen konnte. Doch Norman positionierte sein Kart auf der Innenseite, blockte den Versuch souver\u00e4n ab und lie\u00df im Anschluss nichts mehr anbrennen. Er setzte sich fortan von seinem Verfolger ab und fuhr somit schlussendlich einen hoch verdienten und den bis dato vielleicht bedeutsamsten Sieg seiner bisherigen Laufbahn ein.<\/p>\n<p>Auch das Saisonfinale entt\u00e4uschte trotz eines verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gesitteten Rennverlaufs nicht und hatte noch eine letzte Wendung parat: Der Pr\u00e4si verteidigt seinen Titel letzten Endes souver\u00e4n, nachdem er schon fr\u00fch in der Saison den Grundstein daf\u00fcr legte und f\u00fcr seine Konstanz \u00fcber die ganze Saison belohnt wurde. Die Pl\u00e4tze F\u00fcnf und Drei waren in den letzten beiden Saisonl\u00e4ufen zu wenig f\u00fcr Alex, um noch nach dem Siegerpodest zu greifen. Der Mann der Stunde hei\u00dft in diesen Tagen Norman, der nach einem verkorksten Saisonstart zu einer Aufholjagd, die ihresgleichen sucht, ansetzte und damit in der Endabrechnung Peter sogar noch von Platz Zwei st\u00f6\u00dft. Nach Verrechnung des Streichergebnisses landet Peter bei 223 Punkten und zieht damit nach 17 Saisonrennen um einen mageren Punkt den K\u00fcrzeren gegen\u00fcber Norman, der sein Punktekonto folgerichtig auf 224 Z\u00e4hler schraubt, nachdem er in den letzten beiden L\u00e4ufen siegreich war und mit f\u00fcnf Rennsiegen sogar die meisten Saisonsiege vorweisen kann. Die Favoritenrolle ist damit zur neuen Saison klar verteilt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich war es soweit: F\u00fcr die Kart-Hornets stand am 04.06.22 das 17. und damit letzte Saisonrennen der verl\u00e4ngerten Jubil\u00e4umssaison 20-22 vor der T\u00fcr und es wurde an keinem geringeren Ort ausgetragen als in Kirchlengern, einer im Kart-Hornets Universum besonders prestigetr\u00e4chtigen Rennstrecke; 6-Stunden-Teamrennen, Sommercup, LAC Funrace &#8211; die Liste der hier bereits geschlagenen Schlachten, zu der &hellip; <a href=\"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=842\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Rennbericht Kirchlengern 2022 (Saisonfinale)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":233,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"class_list":["post-842","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/PaboIV-dA","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/842","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=842"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/842\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":846,"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/842\/revisions\/846"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/233"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}