{"id":871,"date":"2022-09-19T21:50:24","date_gmt":"2022-09-19T21:50:24","guid":{"rendered":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=871"},"modified":"2022-09-19T21:50:24","modified_gmt":"2022-09-19T21:50:24","slug":"rennbericht-oldenzaal-2-2022","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=871","title":{"rendered":"Rennbericht Oldenzaal 2 2022"},"content":{"rendered":"<p>Etwas ungewohnt, aber durchaus erfreut reisten die Kart-Hornets am 03.09.22 bereits zum zweiten Mal in der laufenden Saison in das niederl\u00e4ndische Oldenzaal, um ihren dritten Meisterschaftslauf zu bestreiten. Eine Ungereimtheit im Rennkalender sowie die letzte M\u00f6glichkeit, die besonders leistungsstarken Karts zu nutzen, veranlasste die Truppe rundum Pr\u00e4si Stephan dazu, bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten auf eine Strecke zur\u00fcckzugreifen, die stets mit einem spannenden Rennen aufwartete und auch heute &#8211; trotz eines auf zehn Teilnehmer dezimierten Fahrerfeldes &#8211; lieferte der schnelle Outdoorkurs bei trockenen Bedingungen einen echten Kracher ab.<\/p>\n<p>Den Grundstein daf\u00fcr legte ein ungewohntes Bild im Qualifying: Kurios war, dass an Stephans Kart der Transponder nicht ordnungsgem\u00e4\u00df funktionierte. Da er folglich keine Rundenzeiten vorzuweisen hatte, bildete er heute das Schlusslicht des Feldes. Er wechselte das Gef\u00e4hrt jedoch nicht, da ihm sein Gef\u00fchl suggerierte, durchaus konkurrenzf\u00e4hig zu sein. Der letztplatzierte all derer Fahrer, die eine Rundenzeit setzen konnten, war Alex auf Platz Neun, der &#8211; sonst stets vom Kartpech verschont geblieben &#8211; erstmals seit \u00fcber einem Jahr wieder \u00fcber Probleme an seinem Fahrzeug klagen musste. Ein Kartwechsel zum Rennen bef\u00f6rderte ihn ans Ende des Feldes hinter Stephan. Den achten Platz sicherte sich Ralf hinter Udo, der sich Oli nur knapp geschlagen geben musste. Dieser war in namenhafter Gesellschaft unterwegs und platzierte sein Kart hinter Frank und Peter. Letzterer ging von Platz Vier aus ins Rennen und verpasste die Top Drei nur um einen Wimpernschlag. Auf dem dritten Platz qualifizierte sich Tobi hinter Norman, der weiterhin einen sehr wachen und konstanten Eindruck in der noch jungen Saison hinterlie\u00df. Der Vizemeister hatte lediglich Jannik vor sich, der am Austragungsort in der Vergangenheit bereits seinen Premierensieg bei den Kart-Hornets feiern konnte und dadurch hochmotiviert sowie mit guten Erinnerungen ins Rennen ging.<\/p>\n<p>Die Voraussetzungen f\u00fcr einen spannenden Meisterschaftslauf waren also von vornherein gegeben und als die Lichter ausgingen und die Motoren aufheulten, startete eines der brisantesten Rennen der j\u00fcngeren Kart-Hornets-Geschichte: Alex und Stephan versuchten schon fr\u00fch Boden gutzumachen. Ein solider Start von der Linie weg unterst\u00fctzte sie bei ihren Ambitionen. Im Gleichschritt passierten sie Ralf und Udo, der nach der ersten Runde bis ans Ende des Feldes zur\u00fcckfiel. Auch Oli gewann einen Platz gegen Frank und an der Spitze war es Norman am Start gelungen, Jannik auszubeschleunigen. Somit \u00fcbernahm er schon fr\u00fch die Kontrolle \u00fcber das Rennen. Auch im Mittelfeld wurde munter gek\u00e4mpft, als das erste Renndrittel Fahrt aufnahm: Peter \u00fcbernahm Platz Drei von Tobi, der im Anschluss auch hinter Oli zur\u00fcckfiel, nachdem dieser in der Anfangsphase besonders gut aufgelegt war. Stephans Gef\u00fchl \u00fcber die Leistungsf\u00e4higkeit seines Karts aus dem Qualifying t\u00e4uschte ihn nicht, so dass auch er schon fr\u00fch in der Lage war, bei einigen \u00dcberholman\u00f6vern N\u00e4geln mit K\u00f6pfen zu machen. Durch seinen Rennspeed gepaart mit der n\u00f6tigen Portion Aggressivit\u00e4t konnte er sich nach und nach seine Konkurrenten zurechtlegen und diese passieren. Zum Ende des ersten Renndrittels war er der Reihe nach an Frank, Oli und Tobi vorbeigegangen. Dadurch lag er in Windeseile auf Platz Vier und hatte den Kontakt zur Spitzengruppe hergestellt. Ein Luxus, der Alex zun\u00e4chst verwehrt blieb: Er biss sich an Frank die Z\u00e4hne aus, lie\u00df sich aber gleichzeitig nicht absch\u00fctteln und profitierte davon, dass auch Frank zu einem beachtlichen Renntempo fand und den entbrennenden Zweikampf zwischen Oli und Tobi allm\u00e4hlich einholte. In der Zwischenzeit kassierte der Pr\u00e4si auch Peter und lag damit fortan auf Podiumskurs. Doch er hatte noch nicht genug und nahm das Spitzenduo ins Visier, wo Norman das Rennen zwar nach wie vor anf\u00fchrte, sich aber nicht von Jannik losrei\u00dfen konnte, der immer wieder mit Bedacht versuchte, Druck auszu\u00fcben. Ungef\u00e4hr bei der H\u00e4lfte des Rennens kam es f\u00fcr Udo einmal mehr kn\u00fcppeldick: Nachdem er schon fr\u00fch zum Schlusslicht des Laufes wurde , machte ihm eine alte Schulterverletzung zu schaffen, so dass er das Rennen aufgeben musste. In der zweiten Rennh\u00e4lfte stand jedoch ein anderer Fahrer umso h\u00f6her im Kurs: Alex hatte zu seinem Rhythmus gefunden und wurde zum schnellsten Fahrer aus seiner Kampfgruppe, die aus einem Zwei- einen Vierkampf machte. Zwar hing er noch auf der achten Position hinter Frank fest, \u00fcbte sich aber in Geduld und wollte zum Nutznie\u00dfer werden, sobald die Fahrer, die noch vor ihm rangierten, die Geduld verlierten. Und genau so kam es: Tobi fuhr auf Platz Sechs die Ellenbogen gegen den vor ihm fahrenden Oli aus. Nach einer leichten Ber\u00fchrung setzte er sich auf der Innenseite neben seinen Bruder und beanspruchte den f\u00fcnften Platz f\u00fcr sich. Oli verlor in der Folge viel Schwung und musste nicht nur Frank, sondern auch Alex passieren lassen und gab dadurch innerhalb von drei Kurven drei Pl\u00e4tze ab. W\u00e4hrenddessen befestigte Stephan an der Spitze das Abschleppseil am Heck von Jannik und schnupperte tats\u00e4chlich noch am Rennsieg, nachdem er 20 Minuten zuvor noch von ganz hinten ins Rennen gestartet war. In all dem Trubel fuhr Ralf auf Position Neun sowie Peter auf Rang Vier im Anschluss an die turbulente Anfangsphase ein verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfg ereignisarmes Rennen. Das \u00dcberholman\u00f6ver des Rennens gelang Alex zu Beginn des letzten Renndrittels: Frank, der immer noch schneller unterwegs war als Tobi vor ihm, versuchte sich an einem \u00dcberholvorgang in der letzten Kurve. Beim Versuch sich gegenseitig Platz zu lassen, verloren beide Schwung, als sie auf die Start- und Zielgerade einbogen. Geistesgegenw\u00e4rtig erkannte Alex die Situation sofort, positionierte sich schon vor der letzten Kurve so weit au\u00dfen wie m\u00f6glich, nahm am meisten Tempo mit auf die Gerade und zog vor der ersten Kurve innen an beiden vorbei. Frank brachte das \u00dcberholman\u00f6ver gegen Tobi zwar unter Dach und Fach, war im Anschluss aber immer noch Sechster, w\u00e4hrend Tobi bis auf den siebten Platz zur\u00fcckfiel. In der finalen Phase des Rennens konnte Oli zumindest noch die Position gegen Tobi zur\u00fcckgewinnen und mit dem siebten Platz noch ein wenig Rehabilitationsarbeit leisten. Frank musste sich mit dem sechsten Platz begn\u00fcgen, da Alex Rei\u00dfaus nahm, die schnellste Rennrunde nur knapp verpasste und die L\u00fccke zu Peter sogar noch etwas schlie\u00dfen konnte, bis ihm letzten Endes aber die Runden ausgehen sollten. Ein Problem, das Stephan schon fr\u00fch hinter sich lassen konnte, als er sich in beeindruckender Manier durch den Verkehr k\u00e4mpfte. Bis zur Zieldurchfahrt war das letzte Wort um den Rennsieg noch nicht gesprochen: Das Spitzentrio schenkte sich nichts, Norman hatte alle H\u00e4nde voll zu tun, den Sieg \u00fcber die Linie zu retten, Jannik wartete auf die eine entscheidende Chance und Stephan befand sich ebenfalls in Lauerstellung, um aus einem ohnenhin schon grandiosen Rennen noch eines f\u00fcr die Geschichtsb\u00fccher zu machen. Norman best\u00e4tigte aber einmal mehr seine Form und die Selbstverst\u00e4ndlichkeit, die er sich angeeignet hatte: Er blieb fehlerlos, fuhr seinen n\u00e4chsten Sieg ein und setzte damit das n\u00e4chste Ausrufezeichen in der aktuellen Meisterschaft. Jannik \u00fcberquerte die Ziellinie auf dem zweiten Platz und auch Stephan &#8211; ohnehin schon hoch zufrieden mit der eigenen Leistung &#8211; lie\u00df die Brechstange Zuhause und komplettierte das Podium auf Platz Drei.<\/p>\n<p>Mit seinem heutigen Sieg erarbeitet sich Norman schon in der fr\u00fchen Phase der Saison ein erstes komfortables Punktepolster: 57 von 60 m\u00f6glichen Punkten bedeuten, dass er die maximale Punkteausbeute aus den ersten drei Meisterschaftsl\u00e4ufen nur knapp verpasst. Damit hat er elf Punkte Vorsprung auf Peter sowie 14 Punkte Vorsprung auf Stephan, die aber beide ebenfalls einen sehr soliden Saisonstart vorweisen k\u00f6nnen. Auch Jannik darf sich mit 37 Z\u00e4hlern noch zum erweiterten Favoritenkreis auf den Titel z\u00e4hlen. Gleichzeitig haben Kai und Alex mit 29 bzw 27 Punkten auf dem Papier zwar einen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfen R\u00fcckstand, aber schon fr\u00fch in der Saison ihr Streichergebnis gezogen, so dass das aktuelle Bild noch etwas t\u00e4uschen k\u00f6nnte. Die Jagd ist er\u00f6ffnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etwas ungewohnt, aber durchaus erfreut reisten die Kart-Hornets am 03.09.22 bereits zum zweiten Mal in der laufenden Saison in das niederl\u00e4ndische Oldenzaal, um ihren dritten Meisterschaftslauf zu bestreiten. Eine Ungereimtheit im Rennkalender sowie die letzte M\u00f6glichkeit, die besonders leistungsstarken Karts zu nutzen, veranlasste die Truppe rundum Pr\u00e4si Stephan dazu, bereits zum zweiten Mal innerhalb von &hellip; <a href=\"http:\/\/kart-hornets.de\/?page_id=871\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Rennbericht Oldenzaal 2 2022<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":233,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"footnotes":""},"class_list":["post-871","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/PaboIV-e3","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/871","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=871"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/871\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":873,"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/871\/revisions\/873"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/233"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/kart-hornets.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=871"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}